Die sogenannte tunesische Häkeltechnik unterscheidet sich vom konventionellen Häkeln durch die Verwendung einer speziellen Nadel - einer mit einem Haken versehenen Stricknadel von bis zu 30 cm Länge. Auch wird bei der tunesischen Häkelei das Werkstück nicht nach jeder beendeten Runde gedreht. Man häkelt abwechselnd in Hin- und Rückrunden, von links nach rechts und danach von rechts nach links, wobei der Arbeitsablauf jeweils unterschiedlich ist. Auf dem Hinweg wird eine der der angeschlagenen Menge Maschen entsprechende Zahl Schlaufen auf die Nadel aufgenommen. Auf dem Rückweg werden diese dann, ohne dass die Arbeit gedreht wird, eine nach der anderen wieder abgemascht. Tunesische Häkelstücke sind vergleichweise fest und weniger dehnbar, weswegen die Technik sich zur Herstellung von Taschen oder Tischsets empfiehlt. Den Anfang einer einfachen Arbeit, etwa für einen Schal, macht genau wie sonst auch eine Reihe von 30 Kettenmaschen. Auf der nun folgenden Hinrunde sticht man unten in jede Masche der Vorreihe, holt den Faden durch und lässt dabei die Schlaufe auf der Nadel liegen. Auf diese Weise landen so auf der Häkelnadel ebenso viele Schlaufen, wie anfangs Maschen angeschlagen wurden. Am Ende der Reihe angekommen geht es dann in entgegengesetzter Richtung wieder zurück, ohne dass das Stück vorher gewendet wird. Dabei werden dann alle Maschen nacheinander mit einem Umschlag wieder abgehäkelt, bis sich nur noch eine einzige Masche auf der Nadel befindet. Und so geht es dann Reihe um Reihe weiter. Auf dem Hinweg kommt mit jedem Einstechen eine Masche mehr auf die Nadel, auf dem Rückweg wird es jedesmal eine weniger. Das Werkstück sollte dabei die Breite der Häkelnadel nicht wesentlich überschreiten, da ja alle Maschen auf ihr Platz finden müssen. Über Alter und Herkunft des tunesischen Häkelns ist nur wenig bekannt. Experten vermuten, das die sich Technik entwickelte, als man Europa versuchte, tunesische Webkunst mit Hilfe von Häkeltechniken nachzuahmen. Bei einem Urlaub in Tunesien sollte man also in Punkto Weberei auf jeden Fall die Augen aufhalten. Die Stücke sind nicht nur wunderschön, sondern können nebenbei wertvolle Inspirationen auf der Suche nach neuen Mustern und Ideen bieten. Wer jetzt neugierig wird, sollte bei der Planung für die nächsten Ferien Mahdia in tunesien in Erwägung ziehen. Der Ort liegt nicht nur direkt am Meer und verfügt über schöne Sandstrände, sondern ist nebenbei ein Zentrum tunesischer Wolle- und Seidenweberei. Sogar ein Weberei Museum gibt es dort zu besichtigen. Apropos, wer wie unsereins auch im Urlaub nicht vom Häkeln lassen kann, dürfte sich für einen Pilotenkoffer interessieren. In diesem kleveren Köfferchen findet nämlich neben ähnlich unentbehrlichen Utensilien wie Reisepass, Tickets und guter Lektüre auch noch ein Reisehäkelset Platz, und dies übersichtlich und jederzeit griffbereit. Für Reisen mit dem Flugzeug ist ein Pilotenkoffer so ziemlich das praktischte Handgepäckstück aller Zeiten. Sogar während es Fluges kann man schnell mal loshäkeln, wenn einem danach ist. Eure Gabi
Tunesisch Häkeln
Begonnen wird mit einer lockeren Reihe von 25 bis 30 Luftmaschen. Anders als bein herkömmliches Häkeln wird das Werkstück am Ende der Runde aber nicht gewendet. Es geht also abwechselnd von rechts nach links und dann von links zurück nach rechts. Auf dem Weg von rechts nach links wird mit der Nadel in jede Luftmasche eingestochen und eine Schlinge gezogen. Bei einem Anschlag von 3o Luftmaschen liegen am Ende der Runde also 3o Schlingen auf der Nadel.
Links angelangt geht es wieder dann ohbe zu wenden zurück nach rechts. Hierzu schlägt man den Faden um die Nadel und zieht ihn durch zwei der auf der Nadel liegenden Schlingen. Diesen Schritt wiederholt man dann auf dem Weg von rechts nach links.
Eingestochen wird dabei Dabei sticht man unten in die Maschen und nicht oben. Auch hier wieder der rote Pfeil, damit Ihr es gut erkennen könnt. Die ganze Reihe entlang wieder Schlinge für Schlinge auffassen, ohne sie aber abzuhäkeln. Umschlag, durch 2 Schlingen, Umschlag, durch 2 Schlingen.
Am Ende der Reihe 1 Luftmasche anhängen und gleich wieder in die andere Richtung ( n. links) weiterhäkeln. Der rote Pfeil zeigt Euch den genauen Einstich.
An der linken Seite wieder angekommen, gehts gleich wieder nach rechts weiter. Immer einen Umschlag holen und so lange 2 Schlingen abhäkeln bis nur noch eine Masche auf der Nadel liegt.
Woher die tunesische Häkeltechnik genau kommt, ist nicht bekannt, aber es wird vermutet, dass das Tunesisch Häkeln entwickelt wurde, um eine aus Tunis stammende Webart nachzuahmen.
Das besondere am Tunesisch Häkeln ist die lange Häkelnadel und, dass die Arbeit nicht, wie sonst üblich, gedreht wird. Die Struktur, die durch die Häkeltechnik entsteht, ist relativ fest und nicht dehnbar, also prima geeignet, um damit zum Beispiels Platzsets zu arbeiten.
Für das Tunesisch Häkeln benötigt man Häkelgarn und die lange Häkelnadel.
Begonnen wird mit einer lockeren Luftmaschenreihe. Es wird immer von einmal von rechts nach links und in der nächsten Runde von links nach rechts gearbeitet. Die Arbeit nach einer fertig gehäkelten Reihe also nicht gedreht. Mit der Häkelnadel sticht man in je eine Luftmasche ein und bildet eine Schlinge. Am Ende liegen dann so viele Schlingen auf der Nadel wie abgeschlagen, bei einer Luftmaschenreihe von 30 Maschen also 30 Schlingen. Am Ende dieser Reihe angekommen wird direkt von links nach rechts weitergehäkelt. Dazu einen Umschlag um die Nadel machen und durch zwei Schlingen ziehen. So geht es dann immer weiter, bis die Reihe beendet ist, also immer Umschlag, durch zwei Schlingen ziehen, Umschlag, durch zwei Schlingen und so weiter.
Am Ende der Reihe wird eine Luftmasche angehängt und wieder in die andere Richtung, diesmal also von rechts nach links weitergearbeitet. Allerdings wird jetzt nicht oben in die Maschen eingestochen, sondern unterhalb der Maschen und die ganze Reihe wird Schlinge für Schlinge aufgefasst, aber ohne sie dabei abzuhäkeln. Ist man an der linken Seite angekommen wird wieder nach rechts gehäkelt und zwar wie gehabt, einen Umschlag um die Nadel legen und durch zwei Schlingen ziehen. Es entsteht ein tolles Muster, das man unbedingt einmal ausprobieren sollte!
So mancher wird sicher auch von den tunesischen Häkelarbeiten gehört haben.
Diese Art zu häkeln unterscheidet sich von unseren klassischen Vorstellungen und auch im Werkzeug. Um tunesisch zu häkeln braucht man eine spezielle Häkelnadel. Übertragen auf die „europäischen“ Verhältnisse ist e eine Stricknadel mit Haken.
Der Anfang beim tunesischen häkeln ist relativ einfach. Man braucht eine kleine Reihe an Kettenmaschen, die zum Grundprogramm jedes Häklers gehören. Will man sich einen Schal häkeln, der 30 Maschen breit ist, macht man sich eine Kette mit 30 Maschen.
Danach fangen die eigentlichen Unterschiede an. Durch die letzte Masche, die man auf der Häkelnadel hat, zieht man eine weitere Masche und lässt sie auf der Häkelnadel.
Dann greift man durch die nächste Masche der Kette und zieht eine neue Masche auf die Badel. Das besondere an dieser Arbeit ist, dass alle Maschen auf der Nadel bleiben und nicht wie bei der klassischen europäischen Häkelei abgekettet werden. Hat man dann am Ende der Reihe wieder 30 Maschen auf der Nadel wird das Häkelstück nicht gedreht um die Reihe wieder zurück zu häkeln. Auf dem Rückweg nimmt man bei jedem Schritt eine Schlaufe vom Faden auf und zieht diese durch die jeweils letzten beiden Maschen, sich nur noch eine einzige Masche auf der Nadel befindet.
Danach beginnt der Prozess von vorn.
Das Grundprinzip des tunesischen Häkelns ist es also, dass in Reihen gehäkelt wird ohne dass das Werkstück dabei gewendet wir. Auf dem Hinweg kommt mit jedem Schritt eine zusätzliche Masche auf die Nadel und auf dem Rückweg föllt mit jedem Schritt eine Masche weg.
----------- Auch das Arbeiten mit Reliefstäbchen ist im tunesischen Häkeln möglich. Vorerst drei Reihen rechts tunesisch. Bei der 4. Reihe führt man die Nadel bei jeder 4. M. 3 Reihen tief abwärts, und zwar je von rechts nach links durch alle senkrecht untereinander stehenden Maschenglieder, holt den Faden mit der Nadel durch das unterste Maschenglied durch, legt den Faden wieder um die Nadel (umschlagen), zieht ihn durch 2 auf der Nadel liegende Maschen, erneut umschlagen, durch zwei Maschen ziehen, umschlagen und durch die letzte Masche ziehen. Es folgen 1 Reihe glatt — bei der folgenden Reihe werden die Reliefmaschen versetzt gearbeitet, ebenfalls 3 Reihen tiefgreifend. -------------
Für das tunesische Häkeln benätigt man eine spezielle Häkelnadel. Man sticht unten in jede Masche der Vorreihe, holt sich den Faden durch und lässt dabei die Schlaufe auf der Nadel liegen. Dabei kommen also so viele Schlaufen auf der Nadel zum liegen wie anfangs Machen angeschlagen wurden. An ende der Reihe angekommen, häkelt man der Reihe nach alle Maschen mit einem Umschlag ab, bis man wieder am Startpunkt angekommen ist.
Beim tunesischen Häkeln bleiben auf dem Hinweg alle Maschen auf der Häkelnadel. Erst auf dem Rückweg werden sie abgemascht. Bei der tunesischen Häkelei wird immer auf der Vorderseite gearbeitet.
Grundmuster Anschlag: Luftmaschenkette mit beliebiger M-Zahl 1. Reihe: 1 M frei lassen; * Nadel in die nächste M einstechen, Faden holen, durchziehen, Schlinge auf die Nadel lassen *, 2. Reihe: Arbeit nicht wenden! Faden holen, durch 1 Schlinge ziehen; * Faden holen, durch 2 Schlingen ziehen *, 3. Reihe: * Nadel vorn von rechts nach links unter nächstem M-Glied einstechen, Faden holen, durchziehen, Schlinge auf Nadel lassen *, 4. Reihe: Reihe 2. und 3. fortlaufend wiederholen (von * bis* ständig wiederholen)
Kreuzstichmuster Anschl: Maschenzahl teilbar durch 2 + 1 Lftm 1.+ 2. R: im tunesischenGrundmuster häkeln
3.R.: *1 M übergehen, in nächstes, senkrechtes Maschenglied einstechen, Faden holen, durchziehen, als Schlinge auf Nadel lassen; in übergangenes, senkrechtes Maschenglied einstechen, Faden holen, durchziehen, Schlinge auf Nadel lassen *.
4. R: Faden holen, durch 1 Schlinge ziehen;* Faden holen, durch 2 Schlingen ziehen*. 5. R.: Reihe 3 und 4 fortlaufend wiederholen
Rippenmuster Anschlag: Luftmaschenkette mit ungerader M-Zahl 1. und 2. Reihe im Grundmuster häkeln
3.R.: * vor der ersten Masche einstechen und eine Schlinge holen, eine Schlinge aus dererste M. der Vorr. (wie im Grundmuster einstechen), zwischen 1. und 2. M. der Vorreihe einstechen und eine Schlinge holen, eine Schlinge aus der zweiten M. der Vorreihe. enden mit vor der Masche einstechen und eine Schlinge holen, eine Schlinge aus derletzten M. der Vorr., nach der letzten M. der Vorreihe einstechen und eine Schlinge holen, Randm.
4.R:* Faden holen, durch 4 Schlingen ziehen,Faden holen, durch 2 Schlingen ziehen*,
Strickmaschenmuster Anschlag: Luftmaschenkette mit beliebiger M-Zahl R.1. und 2. Reihe im Grundmuster häkeln 3.R.: * Nadel von vorn nach hinten in die Mitte der nächsten senkrechten Masche einstechen, (siehe Zeichnung) Faden holen, durchziehen, Schlinge auf der Nadel lassen *,von * bis* ständig wiederholen 4.R:Faden holen, durch 1 Schlinge ziehen; * Faden holen, durch 2 Schlingen ziehen *,
3. und 4. Reihe fortlaufend wiederholen
Wellenmuster 1. Reihe: Tunesischer Grundstich 2. R.: aus allen senkrechten Maschengliedern je 1 Schlinge holen
3.R.: 1 Randmasche, *3 Luftmaschen und einen Umschlag und die ersten 6 Schlingen auf der Nadel zusammen abmaschen*. 3 Luftmaschen und 1 Randmasche.
4.R.: 1 Randmasche aus den 3 Luftmaschen,dem oberen waagrechten Maschenglied und den nächsten 2 Luftmaschen je 1 Schlinge holen
3. Reihe und die 4. Reihe wiederholten
Der größte Unterschied zum "normalen" Häkeln ist der, dass die Maschen auf der Nadel bleiben und man dafür auch eine spezielle, lange Häkelnadel braucht. Kann man auch Stücke häkeln, die breiter sind als diese Nadel?
Mit der mir bekannten Technik kann man das Werkstück nur so breit wie die Nadel machen, eigentlich auch eher kürzer, weil man die Nadel ja irgendwo festhalten muß und quasi steuern, wenn man die "durchgefädelte" Reihe abhäkelt. Und das find ich sehr unpraktisch, wenn man die Nadel an dem Teil anpacken muss, auf dem schon die Garnschlingen sind. Fazit: ich find das ganze nur für eher schmale Stücke geeignet.
Die Häkelnadel zum tunesisch häkeln sind so ca. 30 cm lang, damit kann man mit ein bisschen Gequetsche so ca. 45 cm breit arbeiten. Man einem einfachen Trick lässt sich auch breiteres häkeln. Dazu besorgt man sich zum Beispiel einen sehr dünnen Schlauch aus dem Fachhandel für Laborzubehör, ähnlich wie bei den Seilen für Stricknadeln. Das tunesische Häkeln ist eine “Unterart” der Häkeltechnik. Das Alter dieser Häkeltechnik ist nicht genau bekannt. Vermutlich wurde das tunesische Häkeln dazu entwickelt, um eine aus Tunis stammende Webart nachzuahmen. Beim tunesischem Häkeln wird eine spezielle Häkelnadel benötigt. Das sonst übliche drehen nach einer gehäkelten Runde fällt weg. A Hinreihe: In die 2. Luftmasche einstechen, Faden holen und durchziehen, * in die folgende Luftmasche einstechen, Faden holen und durchziehen, ab * stets wiederholen, bis alle Maschen auf der Nadel sind. Tunesisches Häkeln B Rückreihe und alle folgenden Rückreihen: Faden holen und durch die 1. auf der Nadel befindliche Masche ziehen. * Faden holen und die zwei ersten auf der Nadel befindlichen Maschen zusammen abmaschen*. Ab * wiederholen, bis alle Maschen abgemascht sind. Tunesisches Häkeln C 2. und alle folgenden Hinreihen: Um den Faden zur Schlinge zu holen, so in die Masche der Vorreihe einstechen, dass über der Nadel die Fäden der Rückreihe liegen. Tunesisches Häkeln D Wenn die Maschen wie in Abbildung C beschrieben geholt werden, entsteht ab der 2. Hinreihe das Rechte-Maschen-Muster. Tunesisches Häkeln Ausführliche Anleitungen für viele tolle Topflappen – ob rund, eckig, nostalgisch, modern, schlicht oder verspielt – finden Sie in unserem Buch:
Dann geht das ganze wieder von vorne los. Das Werkstück sollte dabei die Breite der Häkelnadel nicht wesentlich überschreiten, da ja alle Maschen auf ihr Platz finden müssen. Für das tunesische Häkeln benätigt man eine spezielle Häkelnadel. Man sticht unten in jede Masche der Vorreihe, holt sich den Faden durch und lässt dabei die Schlaufe auf der Nadel liegen. So geht es dann Reihe um Reihe weiter. Bei der tunesischen Häkelei wird immer auf der Vorderseite gearbeitet. Anders als beim herkömmlichen Häkeln wird beim tunesichen Häkeln das Werkstück nach einer fertigen Runde nicht gedreht. Man häkelt also abwechselnd von links nach rechts nach links und danach von links nach rechts. Dabei sticht man mit Häkelnadel in jede Lusftmasche und bildet eine Schlinge, wodurch bei einem Anschlag von 20 Maschen also 20 Schlingen auf der Nadel. Ist man am linken Ende angelangt, arbeitet man ohne die Arbeit zu wenden wieder zurück nach rechts. Dann zieht man erneut eine Masche auf die Nadel, und zwar durch die nachfolgende Masche. Hierin besteht ein weiterer wichtiger Unterschied zum gewöhnlichen Häkeln: Beim tunesischen Häkeln werden die Maschen nicht wie gewohnt abgekettet, sondern bleiben bis zum Ende der Runde auf der Nadel. Bei einem Anschlag von 30 Maschen hat man so also Schlingen auf der Nadel. Ist man am Ende der Runde angelangt, arbeitet man ohne die Arbeit zu wenden wieder zurück nach rechts. Dabei landen also so viele Schlaufen auf der Nadel zum liegen wie anfangs Machen angeschlagen wurden. An ende der Reihe angekommen, häkelt man der Reihe nach alle Maschen mit einem Umschlag ab, bis man wieder am Startpunkt angekommen ist. So geht es dabb Reihe um Reihe weiter. Das Werstück sollte dabei die Breite der Häkelnadel nicht wesentlich überschreiten, da ja alle Maschen auf ihr Platz finden müssen. In der Folge sticht man mit der Nadel in jede Luftmasche und bildet eine Schlinge. Alle auf der Nadel bleiben und nicht wie bei der klassischen europäischen Häkelei abgekettet werden. Hat man dann am Ende der Reihe, wieder 30 Maschen auf seiner Häkelnadel, wird das Häkelstück nicht gedreht um die Reihe wieder zurück zu häkeln. Anders als beim herkömmlichen Häkeln wird beim tunesichen Häkeln das Werkstück nach einer fertigen Runde nicht gedreht. Man häkelt also abwechselnd von links nach rechts nach links und danach von links nach rechts. Dabei sticht man mit Häkelnadel in jede Lusftmasche und bildet eine Schlinge, wodurch bei einem Anschlag von 20 Maschen also 20 Schlingen auf der Nadel. Ist man am linken Ende angelangt, arbeitet man ohne die Arbeit zu wenden wieder zurück nach rechts. Anders als beim herkömmlichen Häkeln wird beim tunesichen Häkeln das Werkstück nach einer fertigen Runde nicht gedreht. Man häkelt also abwechselnd von links nach rechts nach links und danach von links nach rechts. Dabei sticht man mit Häkelnadel in jede Lusftmasche und bildet eine Schlinge, wodurch bei einem Anschlag von 20 Maschen also 20 Schlingen auf der Nadel. Ist man am linken Ende angelangt, arbeitet man ohne die Arbeit zu wenden wieder zurück nach rechts. So mancher Fan der die unterschiedlichsten Arten zu häkeln kennen lernen möchte, wird schon von den tunesischen Häkelarbeiten gehört haben. Diese Art zu Häkeln unterscheidet sich von unseren klassischen Vorstellungen und auch im Werkzeug. Um tunesisch zu häkeln braucht man eine spezielle Häkelnadel,. eine Stricknadel mit Haken. Beim „Rückwärtsgang“ nimmt man eine Schlaufe vom Faden auf und zieht diese Schlaufe durch die zwei „letzten“ Maschen, die man am Haken hat. Das wiederholt man so lange bis man nur noch eine einzige Masche auf der Nadel hat. Dann geht das ganze wieder von vorne los. Der Grundsatz beim tunesisch häkeln ist, dass in „Reihen“ gehäkelt wird ohne die Handarbeit (wie z.B. beim Stricken) zu wenden. |